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Mirosław Kruk: Die heilige Katharina von Alexandrien und andere östliche Heilige im Kult und in der europäischen Kunst am Ausgang des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit.

Meister und Katharina: Hans von Kulmbach und seine Werke für Krakau, Nationalmuseum in Krakau, Kraków, 2018

Nationalmuseum Kraków

Projektbeschreibung

Das Projekt war mit dem Ausstellungskatalog Meister und Katharina. Hans von Kulmbach und seine Werke für Krakau verbunden, der vom Nationalmuseum in Kraków erarbeitet wurde. Die Publikation wurde von Beginn an zweisprachig angelegt und richtete sich sowohl an den polnischen als auch an den deutschsprachigen kunsthistorischen Diskurs, in dem das Werk von Hans von Kulmbach im weiteren Kontext der Forschung zum Nürnberger Kreis verortet ist. Der museale Rahmen sowie der wissenschaftliche Anspruch des Katalogs erforderten ein hohes Maß an terminologischer Präzision und methodischer Sorgfalt in der Übersetzung.

Sprachliche Herausforderung

Die Hauptaufgabe bestand darin, einen kunsthistorischen Fachtext so zu übertragen, dass seine inhaltliche Gleichwertigkeit mit dem Original in vollem Umfang erhalten blieb. Der Text bewegt sich in einer dichten Terminologie aus den Bereichen Ikonografie, Hagiografie und Kultgeschichte und ist zugleich in lokale, Krakauer Zusammenhänge eingebettet, die für ein deutschsprachiges Fachpublikum nachvollziehbar bleiben mussten. Ebenso wesentlich war es, die Struktur des Arguments und die innere Logik der Darstellung zu bewahren, ohne sie im Übersetzungsprozess zu vereinfachen.

Arbeitsansatz und Arbeitsmethode

Die Arbeit am Übersetzungstext beruhte auf der Auffassung des Textes als Bestandteil einer wissenschaftlichen Argumentation und nicht lediglich als sprachliches Material. Die übersetzerischen Entscheidungen orientierten sich an der etablierten Terminologie der deutschsprachigen Kunstgeschichte sowie an der einschlägigen Forschungsliteratur, sodass der Text ohne zusätzliche Erläuterungen im internationalen wissenschaftlichen Diskurs rezipiert werden kann. Dieses Vorgehen verhinderte die Einführung neugebildeter, nicht verankerter Begriffe und gewährleistete die Anschlussfähigkeit an den aktuellen Forschungsstand.

Ergebnis und Rezeption

Durch den Übersetzungsprozess wurde der Text in einen wissenschaftlichen Kommunikationszusammenhang eingebunden und für die deutschsprachige Forschung zum Werk von Hans von Kulmbach anschlussfähig gemacht. Die Veröffentlichung richtet sich an Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker, Kuratorinnen und Kuratoren, Forschende zur Kunst des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit sowie an museale Institutionen in Polen und im deutschsprachigen Raum. Der Übersetzung kommt damit die Funktion zu, den lokalen Forschungskontext mit dem internationalen kunsthistorischen Diskurs zu vermitteln.

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Dominik
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