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Związek Polaków w Niemczech. Historia, pamięć historyczna i tradycje różnych polskich kresów.

Polska Akademia Umiejętności, Kraków, 2025

Projektbeschreibung

Der Band „Związek Polaków w Niemczech. Historia, pamięć historyczna i tradycje różnych polskich kresów“ erschien 2025 als Sammelmonografie unter der Redaktion von Michał Kokowski. Die Publikation wurde von der Polnischen Akademie der Gelehrsamkeit (Polska Akademia Umiejętności) in Zusammenarbeit mit dem Schlesischen Institut (Instytut Śląski), dem Wojciech-Kętrzyński-Nordinstitut (Instytut Północny im. Wojciecha Kętrzyńskiego) sowie dem Institut für Wissenschaftsgeschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Instytut Historii Nauki PAN) vorbereitet. Der Band versammelt Studien zur Geschichte des Bundes der Polen in Deutschland sowie zur historischen Erinnerung und zu den Traditionen polnischer Milieus aus unterschiedlichen Regionen der ehemaligen Dritten Polnischen Republik.

Sprachliche Herausforderung

Die Übersetzung dieser Publikation wurde mit Blick auf ein deutschsprachiges Publikum erarbeitet und erforderte die Verbindung eines wissenschaftlichen Registers mit der für historische und institutionelle Texte charakteristischen terminologischen Präzision. Zu den zentralen Anforderungen zählten die konsequente Wiedergabe von Eigennamen, Organisationsbezeichnungen und Fachtermini aus dem Bereich der Geschichte der polnischen Minderheit in Deutschland sowie die Wahrung klarer Unterscheidungen zwischen faktografischer Darstellung, erinnerungsgeschichtlicher Perspektive und der Darstellung regionaler Traditionen. Eine zusätzliche Herausforderung stellte die stilistische Kohärenz des Bandes dar, der mehrere Beiträge mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen und sprachlichen Eigenheiten vereint.

Arbeitsansatz und Arbeitsmethode

Die Übersetzungsarbeit stützte sich auf eine Analyse der Struktur des Bandes sowie auf die Identifikation der für seine thematische Achse zentralen Begriffe: der Organisationsgeschichte, der Biografien der Akteure sowie der Formen historischer Erinnerung in der Dritten Polnischen Republik. Im Übersetzungsprozess wurden eine Vereinheitlichung der Bezeichnungen von Institutionen und organisatorischen Termini, eine konsequente Wiedergabe geografischer Namen und Ethnonyme sowie eine syntaktische Redaktion im Sinne eines klaren, akademischen Stils vorgenommen. Von Bedeutung war zudem die Wahrung eines neutralen Tons, der für wissenschaftliche Publikationen charakteristisch ist, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Unterschiede in Argumentationsweise und Schreibstil der einzelnen Autorinnen und Autoren.

Ergebnis und Rezeption

Das Ergebnis ist eine Übersetzung, die den Band für den internationalen wissenschaftlichen Austausch zugänglich macht, insbesondere für Forschende, die sich mit der Geschichte der Polonia, der deutschen Geschichte, der Geschichte nationaler Minderheiten sowie mit Studien zur kollektiven Erinnerung befassen. Die Publikation ist für akademische und institutionelle Zusammenhänge von Bedeutung, da sie eine historische Perspektive mit der Analyse von Formen des Gedenkens und der Beständigkeit regionaler Traditionen verbindet. Das Projekt ist ein Beispiel für die Fachübersetzung einer geschichtswissenschaftlichen Publikation und verortet sich an der Schnittstelle von Geschichtsforschung, Erinnerungskultur und kulturellem Erbe.

Dominik
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